
Text/Fotos: Christoph Hinz - Jeversches Wochenblatt)
Live-Bands zogen Gäste an. Erlös soll für Arbeit im Schlossmuseum genutzt werden.
JEVER/CH – In Jever wird das Pilsener sogar aus einem Brunnen gezapft – wenigstens einmal im Jahr, wenn Rüdiger Babatz im Klön-Hoff zum Brillenbrunnenfest einlädt.
Am
Sonnabend hatten der Optiker
und Bürgermeister Jan
Edo Albers bei der Eröffnung
des 23. Brillenbrunnenfestes
wenigstens
das passende
Wetter,
nachdem
die mediterrane
Hinterhofsause
auch
schon einige
Male bei
Dauerregen
steigen
musste.
Der
Brunnen,
aus dem
sonst sanft das Wasser plätschert,
hatte am Sonnabend
laut Babatz wieder eine geheime
Leitung zum Friesischen
Brauhaus – die selbst gestrickte
Brunnenlegende, hier habe
sich Fräulein Maria einst die
Augen ausgewaschen, passt
ganz zufällig auch charmant
auf die Optikerbranche.
Schnell füllte sich der kleine Hof, auf dem live die „Old Marytown-Jazzband“ mit Sängerin Sheila Heyartz sowie die Folk-Formation „Tam Lin“ musizierten, mit Einheimischen und Urlaubern. Für deftige Bratwurst und sizilianische Gaumenfreuden sorgte das im Hof ansässige „Limonenhaus“ – und das Ganze diente auch noch einem guten Zweck, wie es beim leidenschaftlichen Mäzen Rüdiger Babatz auch gar nicht anders zu erwarten war. Schon zur Eröffnung hatte er sich Prof. Dr. Antje Sander und Dr. Maren Siems an seine Seite geholt und teilte mit, dass 100 Prozent des Festerlöses direkt der Arbeit im Schlossmuseum zugute kämen.